Über

Mareike Mohr

Bildhauerin & Visual Artist

Künstlerischer Ansatz

In einer rastlosen und fragilen Welt großer Umbrüche erfüllt mich eine Sehnsucht nach Ruhe und Beständigkeit. Beim Abtauchen ins „Kunstschaffen“ reflektiere ich meine Beobachtungen und gewinne neue Erkenntnisse und somit Gelassenheit. Mit meiner künstlerischen Arbeit möchte ich meine Sichtweise auf Themen des Zeitgeists mit dem Betrachter teilen und zum Nachdenken anregen.

So sind meine Arbeiten stets sehr persönliche Zeugnisse meines Erlebens. Dabei sind die gewählten Themen vielschichtig und universell und betreffen das Mensch-Sein in einer ambivalenten Gesellschaft in all seinen Facetten.

Neugier und Entdeckerfreude sind die Triebkraft meiner Werke. In der Umsetzung sind meine Arbeiten subtil mit einer Vorliebe für Farbigkeit, klare Formen und zarte Strukturen. Sinnbildlich steht dabei die Farbigkeit für Lebendigkeit, die klaren Formen für Ruhe und die zarten Strukturen für Vergänglichkeit. 

Aufgrund seiner Ausdruckskraft habe ich als Werkstoff eine Vorliebe für farbiges handgefertigtes Glas entwickelt. Im Moment beschäftige ich mich mit dem Wechselspiel von Zwei- und Drei-Dimensionalität. Dabei fasziniert mich die Entstehung von immateriellen Räumen und filigranen Strukturen durch die Lichtreflektionen von farbigen Echtantikglas.   

Galerievertretung

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Zeitgenössische Skulptur und Malerei in Sinzheim (Baden Baden)

Biografisches

Geboren in Bad Saarow, in Brandenburg, habe ich meine Kindheit in einem Staat verbracht, welchen es heute nicht mehr gibt. Nach dem Mauerfall entschloss ich mich statt geplantem Kunststudium im Ost-Berliner „Realsozialismus“ für eine Karriere im „Turbokapitalismus“. Diese führte mich nach England, Australien, Belgien und die Schweiz und bot mir ein ideologisches und interkulturelles Kontrastprogramm und somit Inspiration für meine heutige künstlerische Arbeit.

Im Jahr 2020 schloss ich ein Studium der Bildhauerei an der Edith Maryon Kunstschule in Freiburg ab.

Ich lebe als freischaffende Künstlerin mit meiner Familie in meiner Wahlheimat, dem Markgräfler Land.

Förderungen und Stipendien

Meine Diplomarbeit „Ich bin“ aus dem Jahr 2020 wurde durch die Alexander Tutsek-Stiftung gefördert.

Mein Werks-Zyklus „Vom Sein und Werden“ aus dem Jahr 2021 wurde unter dem Titel „Glaskunst im Zusammenspiel von Handwerk und Moderne“ mit einem Projekt-Stipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert.

Im Sommer 2022 werde ich als Stipendiatin der Alexander Tutsek-Stiftung an einer Fortbildung der Pilchuck Glass School in Stanwood (USA) teilnehmen.